Dienstag, 4. März 2014

Sonntag, 2. März 2014

Flughafen Altenrhein will expandieren!

Der Betreiber des Flughafen Altenrheins erwägt grössere Umbauten und eine Steigerung der Flugkapazitäten. Aus diesem Grunde wurde in der Schweiz vom Betreiber ein Umweltverträglichkeitsbericht in Auftrag gegeben.



Auszug aus dem Umweltverträglichkeitsberich von Bächtold & Moor AG, Ingenieure Planer ETH sia usic

Tabelle 4.3.1-1: Flottenmix und Flugbewegungen (FB) im Ausgangszustand 2010 und im Prognosezustand 2021 auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein
Flugzeugkategorie Flugzeugtyp FB Betriebsjahr 2010 Prognose FB UVB Masterplan 2021
Grossflugzeuge IFR Jet, Linien/Charter (L/C) 1989 2500
IFR 2-mot, Turboprop L/C + BA 2422 3500
IFR Jet, Business Aviation (BA)

1000
Total Grossflugzeuge

4’411 7’000
Helikopter

1990 2800
Reiseflüge IFR Jet 1865 3000
IFR 2-mot. 748 1500
IFR 1 mot. 1302 2000
VFR 1-mot. 14153 15000
Volten 1-mot. & 2- mot. 4052 4300
Schleppflüge Segelschlepp 431 900
Total Kleinluftfahrzeuge

24‘541 29‘500
Total

28‘952 36‘500

Laut den Prognosen des Berichts werden die Flugbewegungen von ca. 29.000 im Jahre 2010 bis ins Jahr 2021 auf ca. 36.500 steigen. Laut Umweltverträglichkeitsbericht kommt es dabei zu keinen Konflikt mit dem Staatsvertrag mit Österreich, der den Fluglärm über Gaissau und dem Natura 2000 Gebiet Rheindelta klar begrenzt.





Leider dürften diese Zahlen nicht ganz real sein!




Aber bereits vor ein paar Jahren (2003) redete der damalige Direktor Rene Schmid von einer Anhebung von 35.000 auf 39.000 Flugbewegungen im Jahr. Das sind aber Zahlen, die sich so nicht im Umweltverträglichkeitsbericht wiederfinden lassen.
Auch was das Tageslärmkorsett, geregelt durch den Staatsvertrag, angeht, erwartet er eine gewisse Flexibilität von Österreich.
Nach den Wünschen des Flughafenbetreibers soll es also ganz klar zu einer Mehrbelastung der Einwohner und der Natur des Rheindeltas durch Fluglärm kommen. Denn, wenn ja alles, so wie in der Studie beschrieben, den geltenden Verträgen entspricht, dann wäre ja gar keine Flexibilität von Nöten.
Aus Österreich gibt es derzeit keine ablehnenden Signale. Der für Verkehrsfragen zuständige Landesrat LSth. Karlheinz Rüdisser sieht keinen Grund für Aktivitäten (VN am 5.Febraur 2014)
Als direkte Nachbarn dieses Flughafens haben wir deshalb folgendes Schreiben an das Bundesamt für Zivilluftfahrt in Bern gesendet.